Wie ich schon öfter schrieb fühle ich mich seit geraumer Zeit (2 jahre) nicht richtig krank und nicht richtig gesund. Diesen Zustand war/bin ich leid.
So habe ich mir mal Gedanken gemacht was ich in meinem Leben schon mal ausprobiert und für gut befunden habe. Daraus habe ich mir meinen eigenen Therapieplan "erstellt". Darauf möchte ich nun im einzelnen nicht eingehen. Lediglich auf einen Baustein; Frische Säfte:yes:.
Vor ca. 12 Jahren habe wir über Winter schon einmal sehr ausgiebig entsaftet (ca. 3 Winter lang, wir waren sehr gesund). Seitdem immer wieder mal. Dazu muß ich sagen das das so ein billig Entsafter war, der den Trester noch recht naß läßt. Aber trotzdem das Dingen funktioniert noch also habe ich ihn aus dem Schrank geholt, beim Bauernmarkt günstig Obst und Gemüse (vor allem Bio-Möhrchen :)) )in größeren Mengen gekauft und mal fleißig drauflos entsaftet. Nach dem ersten Glas war ich wie angefixt, nicht nur das es sehr lecker ist, ich hatte den Eindruck mein Körper schrie ich wil mehr, ich will mehr. Es geht momentan soweit, das ich für ein großes Glas Saft mein Mittagessen ausfallen laße. Mittlerweile habe ich mir über das große Internetauktionshaus einen Semiprofessionellen Entsafter gekauft, gebraucht, aber um rund 100 € zu sparen, schrubbe ich gerne mal eine halbe Stunde ein gebrauchtes Gerät ab. Wow, der holt noch viel mehr Saft aus dem Obst und dem Gemüse (ca.1/3 mehr).
Warum Saft trinken und nicht das Obst und Gemüse direkt essen?
Weil die Nährstoffe konzentrierter dem Körper zugeführt werden. Iß einmal 4 Möhren, 6 (sehr) kleine Äpfel und 2 Orangen, anschließend kaust du noch auf einem Stückchen Ingwer herum :>, wer das regelmäßig schafft hat meine Bewunderung. Das ergibt mit dem neuen ungefähr 0,6-07l Frisch-Saft. Ein kleines Glas für meinen Mann, der Rest für mich. Einige werden sagen; da fehlen dir aber die Ballaststoffe, ich sage mit meiner Verdaueng hatte ich noch nie Probleme. Und der ganze Abfall, -ja hat man, aber wenn man gekauften Saft trinkt, sieht man den Abfall bloß nicht, entstanden ist er trotzdem. Und das frische Obst und Gemüse ist ja sooo teuer; Blödsinn! Erstens nicht im Supermarkt einkaufen, zweitens Saisonartikel kaufen (klar ist es teuer wenn ich jetzt Erdbeeren entsaften möchte). Viele reinen Obst und Gemüse Geschäfte haben oft eine Kiste mit vollreifen Sachen, für kleines Geld. Drittens ansonsten sind immer min. 3l gekaufter Saft pro Woche getrunken worden, das entfällt.
Weil es einfach lecker ist, ok die Möhre Sellerie Mischung letzte Tage war es nicht, aber meist ist es kein Vergleich zu Fertigsäften.
Weil - im Gegensatz zu Vitamintabletten- dem Körper die Vitamine und Mineralstoffe in natürlicher Form zugeführt werden,die meist so auch besser verwertet und aufgenommen werden, mit den ganzen sogenannten sekundären Pflanzenstoffen, wo die Wissenschaft noch nicht genau weiß wofür die alle gut sind.
Weil ich meine Ernährung nicht komplett umstellen möchte, sondern nur durch 1-2 Glas/Tag Saft ergänzen. Viel Obst und Gemüse habe ich schon immer gegessen, das werde ich auch weiterhin tun.
Weil ich festgestellt habe, das mein Appetit auf Süßigkeiten stark abgenommen hat.
Das sind die kurzfristigen - weil´s- . Ich werde das ganze nun einige Monate konsequent (ich kann sehr konsequent sein) durchführen und alle paar Wochen berichten wie es mir dabei geht.
Ein dicker Nachteil beim Entsaften ist der zugegebenermaßen hohe Reinigungsaufwand. Das muß direkt nach dem Entsaften geschehen und darf im Gerät nicht erst antrochnen.
Und zu erwähnen ist noch; es handelt sich um einen Zentrivugalentsafter, ich habe mich im Netz schlau gemacht und beschlossen das ich Saftpressen mit Walzensystemen für mich für zu teuer halte (ab 350€ aufwärts), das es blödsinn ist das sich der Saft beim schleudern erwärmt und wenn er 3 Stunden weniger haltbar ist als bei gepressten macht das auch nix, er wird ja sofort getrunken und Sauerstoff ist sowieso der wichtigste Nährstoff für ein Säugetier.
Gerne höre ich eure meinungen und Anregungen hierzu.